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Wasser ist kein Menschenrecht  Woher stammt das Zitat überhaupt?

2005 veröffentlicht der Österreicher Erwin Wagenhofer seine Dokumentation "We Feed The World", in der er dem Ursprung unserer Lebensmittel nachgeht und die menschliche Nahrungskette kritisch beäugt. Der Film ist bis heute die erfolgreichste österreichische Doku.
Zum Zeitpunkt der Dreharbeiten ist Brabeck-Letmathe CEO der Nestlé-Gruppe. In dieser Funktion interviewt Wagenhofer ihn in seinem Büro unter anderem zum Thema Wasser. Seine genaue Aussage findet ihr in diesem Video.

"Wasser ist also das wichtigste Rohmaterial, das wir heute noch auf der Welt haben. Es geht darum, ob wir die normale Wasserversorgung der Bevölkerung privatisieren oder nicht - und da gibt es zwei verschiedene Anschauungen. Die eine Anschauung, extrem, würde ich sagen, wird von einigen NGOs vertreten, die darauf pochen, dass Wasser zu einem öffentlichen Recht erklärt wird. Das heißt, als Menschen sollten sie einfach ein Recht haben, Wasser zu haben. Das ist die eine Extremlösung. Und die andere sagt, Wasser ist ein Lebensmittel und so wie jedes andere Lebensmittel sollte es einen Marktwert haben. Ich persönlich glaube, es ist besser, man gibt einem Lebensmittel einen Wert, so dass uns allen bewusst ist, dass das etwas kostet. Und dann anschließend versucht man, dass man mehr spezifisch, für den Teil der Bevölkerung, der keinen Zugang zu diesem Wasser hat, dass man dort etwas spezifischer eingreift. Da gibt es ja viele verschiedene Möglichkeiten."

Klingt doch so, als würde er Wasser nicht als Menschenrecht betrachten?!

Ja und nein. Brabeck-Letmathe hat seine Haltung zu dem Thema seitdem oft öffentlich wiederholt, etwa 2012 in einer Rede vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Dort betonte er, dass er Wasser, dass jeder Mensch zum täglichen Verbrauch benötigt, also etwa zum Trinken oder Waschen, sehr wohl als Menschenrecht betrachtet. Das zweite Interview hier: 

"Jede Regierung sollte verantwortlich dafür gemacht werden, dass ihre Bevölkerung Zugang zu diesem Menschenrecht hat. Wenn die Menschen das nicht bezahlen können, dann soll die Regierung dafür sorgen, dass sie diesen Zugang gratis erhalten"

sagte er etwa in einem Interview mit der Schweizer Zeitung Blick.

Allerdings glaubt Brabeck-Letmathe, dass es kein Menschenrecht auf Wasser gäbe, das wir als Luxus benutzen.

"Es gibt kein Menschenrecht auf Wasser für Swimmingpools und Golfplätze"

, sagt er in demselben Interview. Auch nicht auf Biotreibstoff, für dessen Herstellung viel Wasser benötigt würde. Das sagte er in einem zweitem Video etwas später. Grundsätzlich ist aber Nestle der Konzern der weltweit alle Wasserquellen mit allen möglichen Tricks den Regierungen "abkauft", um daraus das Wasser Pure Life abzufüllen. Vielen Menschen vor Ort ist damit der Zugang zu Wasser versperrt und die selben Menschen die vorher Trinkwasser hatten können jetzt das teure Nestle Wasser nicht bezahlen. Wir zeigen ebenfalls ein Video zu diesem Thema hier: Nestle nimmt den Menschen das Wasser in Afrika

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